Erfahrungsbericht USA-Reise: Am Puls der Zeit

Die beiden Wochen sind vergangen wie im Flug. Am 13. März starteten wir von build’n’break und der code’n’ground AG unsere große USA-Reise. Dabei standen die Business-Hotspots Silicon Valley sowie New York auf der Agenda. Mit den Eindrücken interessanter Termine und Meetings sowie spannender Besuche im Gepäck sind wir wieder gut ins Schwabenland zurückgekehrt.

Die Fragen, die sich am Ende einer solchen Business-Reise immer Stellen, sind, ob diese Reise etwas gebracht hat und wenn ja, was?

In unserem Recap wollen wir sie an unseren Erfahrungen und Erkenntnissen teilhaben lassen, wollen diese gewonnenen Eindrücke aber auch mit einem Blick auf den Nutzen für uns als Unternehmen aber auch für unsere Kunden verarbeiten.

 

Warum überhaupt ein Business-Trip?

Und warum ausgerechnet Silicon Valley und New York?

Die Antwort nach den Zielen unserer Reise sind schnell erklärt.

Silicon Valley gilt als der innovativste Standort Amerikas. Hier sitzen die bedeutendsten I- und High-Tech- Unternehmen. Die ganze Welt schaut auf Unternehmen wie Google, Facebook, Apple, Uber, Airbnb uvm.

Wie wird Innovation und Digitalisierung hier vorangetrieben? Was ist das Geheimrezept dieser Unternehmen? Was kann man von diesen Unternehmen lernen?

Um eine Antwort bereits vorwegzunehmen. Der Erfolg basiert aus unserer Sicht nicht auf dem vermeintlich größeren Knowhow im Vergleich zu uns Deutschen. Hier brauchen wir uns in keinem Fall verstecken.

Der zweite Hotspot für uns war New York. Mit unserem Blockchain-Projekt eine Börse außerhalb der Börse zu bauen, war der Big Apple als eines der einflussreichsten Finanzzentren weltweit ein absolutes Muss für uns.

Zusammen wachsen & zusammenwachsen

Intern wollten wir vor allem das gemeinsame Arbeiten an Themen in anderem Umfeld vorantreiben. Die Auszeit vom Tagesgeschäft sollte den vollen Fokus auf die Zukunft lenken und Zielbild, Visionen und Strategie durch mehr Kreativität und neue Ideen und Impulse anregen. Wir lernten uns als Team auch von einer neuen Seite kennen.

Das Arbeiten im Bootcamp-Style schaffte neue Impulse und öffnete das Mindset jedes Einzelnen. Auch das Teambuilding und Onboarding wurde vorangetrieben indem Ideen reflektiert und schnell durch das Team bewertet wurden.

Durch die Eindrücke einer solchen Reise in Kombination mitden schnellen Kommunikationsmöglichkeiten (Postings auf Social Media Kanälen / Blog) können wir die zentralen Werte unserer Unternehmensmarke (corporate branding) vielfältig und breit kommunizieren. Und auch die Identifikation und Kommunikationsmöglichkeiten der Mitarbeiter werden durch so eine Inspirationsreise befeuert (employer branding/engagement).

Learnings von anderen Kulturen

Auf der einen Seite lernen wir uns als Team untereinander besser kennen, auf der anderen Seite bringt der Business-Trip in die USA auch das Kennenlernen einer anderen Kultur und anderer Werte mit sich (intercultural competence).

Wie ticken amerikanische Unternehmen? Was kann man von Unternehmen aus dem Silicon Valley lernen? Was ist der Benchmark?

Verblüffend waren dabei vor allem die Welcome-Mentalität, die Zusammenarbeit, die Einbindung der Mitarbeiter und deren Motivation sowie die Arbeitsplätze im New Work Style.

  • You’re welcome – mehr als nur eine Floskel!

Was wir über den ganzen Zeitraum unserer Reise feststellen konnten war die uneingeschränkte Gastfreundschaft der Amerikaner. Während hierzulande das Angebot für einen kurzen Besuch bei Unternehmen mit langer Terminfindung und begrenzter Besuchszeit eng zusammenhängt, durften wir in San Francisco wiederholt feststellen, dass wir als Kunde, Geschäftspartner oder nur als Interessent uns zu jeder Zeit willkommen fühlen durften.

  • Customer first

Der Kunde steht im Mittelpunkt. Die Amerikaner nehmen sich gerne und intensiv Zeit. Egal ob es nur in der Metro eine Frage nach dem richtigen Weg ist oder als Gast in unterschiedlichen Unternehmen, wir wurden stets zuvorkommend behandelt und uns wurde auf offene, herzliche und freundliche Art und Weise jederzeit Hilfsbereitschaft signalisiert bzw. Fragen bestmöglich beantwortet. Die Qualität des Service in Amerika verdient die absolute Bestnote.

  • Arbeitsplatz als Wohlfühloase

Die wichtigste Ressource für erfolgreiche Unternehmen sind die Mitarbeiter.

Diese Ansicht gilt in Amerika als selbstverständlich. Demzufolge sollen sich die Mitarbeiter und Angestellten an ihrem Arbeitsplatz maximal wohlfühlen.

Gerade die tägliche Verpflegung steht hier im Vordergrund. Sei es das Müsli zum Frühstück, Mittagessen, Getränke aller Art oder Snacks für zwischendurch. Als Unternehmen gilt es als selbstverständlich die Mitarbeiter bestmöglich, gesund und vielfältig zu ernähren.

Neben den großen Küchenzeilen und Bar-Tischen für die Verpflegung, zählt auch der New Work Style mit Open Space Büros und flexiblen Arbeitsplätzen zum Standard in amerikanischen Unternehmen.

Weg von Arbeitsplatz, hin zu Arbeitssituation. U.a. mit Besprechungsinseln und -räume, Silent Zones, Team-Work-Islands, private Rooms zum Telefonieren, Meetingrooms aber auch Lounge-Situationen oder Bereiche, um den Kopf frei zu bekommen (Tischtennis, Flipper, etc.)

 

Nicht nur im Rahmen unserer neuen Büroräumlichkeiten nach dem amerikanischen Konzept galt es, diese Eindrücke und Ideen zu reflektieren und Meinungen zu Themen und Konzepten aus einem anderen Blickwinkel zu generieren und somit unser Bewusstsein zu erweitern.

Austausch mit Experten & Feedback sammeln

Neben Teambuilding stand zudem der Austausch und die Vernetzung mit Experten aus dem amerikanischen Raum auf der Agenda.

  • Pitches durchführen & Kooperationen anbahnen

Gerade im Rahmen unseres neuen Standorts planen wir neben Open Space Büros auch Co-Working Bereiche und einen Showroom, um die neusten Technologien und digitalen Innovation zu erden und nahbar zu machen. Im diesem Zusammenhang hatten wir interessante Gespräche zu Kooperationen u.a. mit b8ta, open house und wework. Selbstverständlich haben wir auch Sourcing und Lieferantenscouting betrieben und dabei u.a. bei Unity und LinkedIn vorbeigeschaut.

  • Neue Chancen durch Netzwerkveranstaltungen identifizieren

Auch in Sachen Blockchain und Cryptowährung waren wir fleißig unterwegs. Neben einem Besuch beim Bitcoin Center New York folgten wir auch einer Einladung der Blockchain Conference New York mit dem Fokus auf Crypto, Ethereum, Mining und ICO.

  • R&D für unsere Produkte

Forschung & Entwicklung haben wir selbstverständlich auch betrieben. Wie werden Technologien, die wir verwenden, in Amerika umgesetzt? Wo gibt es Potenziale bestehende Lösungen mit unseren Kenntnissen und Fähigkeiten zu optimieren? Was können wir von den USA lernen?

 

Silicon Valley Tour 2018 – 13.-19. März 2018

Am frühen Dienstagmorgen ging unsere Reise los. Nach einem kurzen Zwischenstopp in London ging es weiter nach San Francisco. Auf diesen elf Stunden Flug blieb uns vor allem das mehrstufige Complaint Management seitens British Airways in Erinnerung. Mit dem Mietwagen ging es dann weiter zu unserer Unterkunft in Palo Alto. Auch das Haus, das wir über AirBNB gebucht hatten, war völlig unkompliziert (auch später in New York) mit Zahlencode zu öffnen.

Der Folgetag startete, wie fast jeder Morgen, am Hotdesk. Das Arbeiten im Team stand hier im Vordergrund. Nach der Abarbeitung der wichtigsten Themen ging es los – Termine waren angesagt.

Als erstes Stand ein spannendes Treffen mit intensivem Austausch mit Mathias auf der Agenda. Ein guter Freund aus der Heimat (Giengen), der sich in San Francisco sehr stark mit Cryptowährung auseinandersetzt, ein StartUp gegründet hat und u.a. die App Coinance an den Markt gebracht hat. Ein Blick in den App Store lohnt sich in jedem Fall.

Unser nächstes Appointment hatten wir bei LinkedIn. Gerade für unser Produkt Social Selling ist der enge Austausch mit unseren relevanten Partnern wichtig.

Bei Mesosphere kam die familiäre Atmosphäre und das Heimatgefühl, trotz knapp 10.000 km Entfernung nach Deutschland wieder zum Tragen. Kikaaus Wangen im Allgäu, Heimatstadt von unserem Business Development Manager, führte uns durch die heiligen Hallen im New Work Style und stand uns für Fragen Rede und Antwort und gab uns spannendes Feedback zu unseren Konzepten. Auch hier waren wir wieder von der offenen und herzlichen Art des gesamten Teams mehr als beeindruckt.

Zum Abschluss unseres „Arbeitstags“ ging es dann zu WeWork. Auch hier gab es eine Tour durch die WeWork Spaces mit vielen Impulsen. Die Besprechung einer Kooperation sollte dann im Headquarter in New York stattfinden.

Nach einem aufregenden und erkenntnisreichen Tag ließen wir diesen in der Oracle Arena in Oakland ausklingen. Es gibt definitiv schlechtere Events als ein NBA-Spiel zwischen den Golden State Warriors und den Los Angeles Lakers.

Am Donnerstag stand nach dem täglichen Arbeiten am Hotdesk ein eher zufälliger Termin bei Vlatkound Unity auf dem Programm. Der Kroate mit deutschem Backround lebt seit einigen Jahren in San Francisco. Unter der Kategorie Lieferantenscouting hatten wir spannende Gespräche über Augmented Reality, Virtual Reality und Co. Zudem bekamen wir eine Führung durch das Unternehmen mit wieder einmal tollen Eindrücken für unsere zukünftigen Büros.

Zwischen den einzelnen Appointments durfte auch eine Firmentour zu Apple, Google, Stanford University, Facebook, aber auch zur HP-Garage oder zum Haus von Steve Jobs nicht fehlen.

Der Freitag war dann wieder so vollgepackt, dass sich unser Team aufteilen musste. Nach einem spannenden Gespräch mit Kevanvon b8ta über mögliche Synergien in Deutschland und unseren geplanten Showroom, war ein Teil unsere Teams bei PlugandPlay und durfte spannende Pitches aus dem Bereich Health, Medical Device und BioTech miterleben. Der andere Teil traf sich in Walnut Creek mit Mariovon Vengreso zu einem Austausch zum Thema Social Selling zwischen amerikanischen und deutschen Experten.

Das Wochenende lief dann unter dem großen Überbegriff Sightseeing – verbunden allerdings mit R&D. Golden Gate Bridge, Pier39, Half Moon Bay, Lombard Street, Cable Car, etc. Die Hotspots wurden besucht, aber zusätzlich immer mit den Augen aus einer anderen Perspektive. Beispielsweise nahmen wir die Führung durch Alcatraz genauer unter die Lupe. Gerade aufgrund unserer aktuellen Umsetzung einer innovativen Führung eines Weltkulturerbes mit den neusten digitalen Technologien wie Augmented Reality.

Nach einer unbeschreiblichen Woche in San Francisco ging es dann weiter in Richtung New York, wo weitere spannende Termine und Besuche auf uns warten würden.

 

New York, New York 20.-24. März 2018

Im einem der amerikanischen Finanzzentren lag der Fokus auf dem Thema Blockchain.

U.a. mit einem „eindrucksvollen“ Besuch im Bitcoin Center New York. Hier entstanden Überlegungen auch ein Bitcoin Center nach Deutschland zu bringen. Wir werden sehen…

Außerdem sind wir einer Einladung der Blockchain Conference New York im „The Flat NYC“ gefolgt.

Daneben durfte (Business-) Sightseeing natürlich nicht zu kurz kommen. Ground Zero, Time Square, Wallstreet, NY Stock Exchange, Charching Bull, Brooklyn Bridge, Statue of Liberty, FordHub NYC, … Immer in einer guten Mischung, die zum weit überwiegenden Teil aus Business und weniger aus Sightseeing bestand.

Mit innovativen digitalen Technologien wie Augmented Reality oder Virtual Reality arbeiten wir bereits. Gerade deshalb war es für uns spannend in der VR World NYC vorbeizuschauen, dem größten Virtual Reality Center auf der westlichen Erdhalbkugel.

Zusammengefasst liegen spannende Wochen mit unfassbaren Eindrücken hinter uns, die unsere Geschäftsführer von build’n’break und der code’n’ground AG wie folgt beschreiben:

Armin Haas, Geschäftsführer build’n’break & CXO code’n’ground AG:

Super Spannende Einblicke in eine andere Kultur und ein anderes Mindset, das uns als Unternehmen nicht nur „neue Horizonte“ öffnet, sondern auch wesentlich zum Miteinander innerhalb unseres Unternehmens beiträgt. Einfach nur super.

Matthias Kübler, CEO code’n’ground AG:

Das erste Mal USA und dann gleich West- und Ostküste. Straffes Programm, aber unheimlich bereichernd. Nicht nur die Erkenntnis, dass in den Staaten auch nur mit Wasser gekocht wird (man verkauft es aber als Champagner), auch die ganze Einstellung zum Leben und Arbeit ist gelassener. Das fängt damit an, dass man auch ohne böse Blicke in der Cafeteria mit seinem Laptop arbeiten kann und hört damit auf, dass man bei (etwas) Schnee auch mal das Ladengeschäft nicht öffnet.

 

Wenn Sie mehr über unsere Inspirationsreise ins Silicon Valley erfahren möchten, kommen Sie gerne auf uns zu. Neben Impulsvorträgen bieten wir auch Digitalisierungs-Workshops an, die Ihre Digitalisierungsinitiativen gegen das Silicon Valley Mindset laufen lassen. Nutzen Sie unser Kontaktformular oder schreiben Sie uns über die Social Media Kanäle.

 

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